Aufklärungsversuch: Umwelt – Ethik – Menschheit

Aufklärungsversuch: Umwelt – Ethik – Menschheit

1. Durch das Essen von Fleisch werden viele Zivilisationskrankheiten begünstigt, zum Beispiel: Rheuma, Gicht, Übergewicht, Diabetes, Herzinfarkte, Schlaganfall, Allergien, Stoffwechselstörungen, Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs, usw. Hauptursache ist in vielen Fällen die Über- und Fehlernährung mit tierischem Eiweiß und tierischem Fett.

2. Eine Ernährungsweise ohne Fleisch enthält alle notwendigen Nährstoffe, die der Körper braucht. Eiweiße, Fette, Mineralstoffe, Vitamine, Kohlenhydrate.
Sie kann die Gesundheit schützen und das Wohlbefinden fördern.

3. Eine der anerkanntesten Institutionen für Ernährungsfragen ist die American Dietetic Association (ADA), die weltweit größte Vereinigung von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern mit über 70.000 Mitgliedern.
Sie stellt fest:
„Eine gut geplante vegane oder andere Art der vegetarischen Ernährung ist für jede Lebensphase geeignet, inklusive während der Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit und in der Pubertät. Es ist die Position der ADA, dass eine vernünftig geplante vegetarische Ernährung gesundheitsförderlich und dem Nährstoffbedarf angemessen ist, sowie einen gesundheitlichen Nutzen für Prävention (Gesunderhaltung, Förderung für die Gesundheit) und Behandlung bestimmter Erkrankungen hat.“
(Das Positionspapier der ADA finden Sie unter: www.vebu.de/ADA)

4. Massentierhaltung bedeutet für die Tiere permanente Qualen durch unerfüllte Bedürfnisse, unentrinnbare Zwänge und Schmerzen: Extrem enges Eingesperrtsein, Fehlen von Ruheplätzen, Verkümmerung von Körperteilen, nicht artgemäße Nahrung, Zwangsschwangerschaften, Trennung von Mutter und Kind, keine sozialen Kontakte, usw.
Die Massentierhaltung ist ein blutiges Geschäft auf der Grundlage des LEIDENS UNSERER MITLEBEWESEN.

5. Um so mehr Fleisch man verkauft bekommt, um so mehr Geld gibt’s und um so billiger das Fleisch ist, um so mehr Menschen kaufen es.
Um so mehr Zwangsschwangerschaften gibt es, weil man ja mehr Tiere dafür braucht.
Und das Futter wird auch immer schlimmer, durch Wachstumsbeschleuniger, Antibiotika usw.

6. Fleischkonsum ist eine LebensmittelVERSCHWENDUNG, denn über ZEHN Kilo Getreide werden zunächst als Futtermittel benötigt, um nach dem Schlachten daraus EIN Kilo Rindfleisch zu erhalten.
Und woanders sterben Menschen, dabei könnten ALLE Lebewesen ausreichend Nahrungsmittel haben!
Für die Produktion von EINEM Kilo Rindfleisch werden zudem bis zu 15 Kubikmeter Wasser verbraucht, für ein Kilo Getreide aber nur 0,4 bis 3 Quadratmeter Wasser.
Die vegetarische Ernährung ist daher ökologisch und sozial sinnvoller, weil sie den UNSINNIGEN „UMWEG“ über das Tier vermeidet. Zugleich macht sie das Leiden der Tiere überflüssig.

7. Nun mal ein paar Vergleiche was die Lebenserwartung der Tiere in Freiheit/Haltung betrifft und der Vergleich zum Mensch. (Auf die durchschnittliche Lebenserwartung des Menschen von 80 Jahren hochgerechnet.)
Ein Kaninchen lebt in Freiheit ungefähr 10 Jahre und in Haltung leben sie gerade mal 10 bis 12 WOCHEN, das ist beim Menschen ungefähr ein Kind von 2 Jahren (Krabbelgruppe).
Ein Schwein lebt in Freiheit ca. 15 Jahre und in Gefangenschaft 6 MONATE, das sind beim Menschen 2,7 Jahre.
Ein Truthahn lebt in freier Natur ungefähr 15 Jahre, in Züchtung ca. 2 bis 3 WOCHEN, das entspricht ein menschliches Alter von ungefähr 2,1 MONATE (BABY!!!).
Eine Legehenne lebt in der Natur ca. 20 Jahre und in Haltung 1,5 Jahre, beim Menschen: 6 Jahre, 1. Klasse.
Ein LegehennenKÜKEN (männlich) stirbt in Haltung schon nach wenigen TAGEN.
Ein Masthuhn lebt eigentlich ungefähr 20 Jahre, aber DURCH UNS
stirbt es schon nach 5 bis 6 WOCHEN.
Ein Schaf lebt in Freiheit ca. 20 Jahre, aber in Gefangenschaft endet das Leben schon nach maximal 6 Monaten, das entspricht bei einem Menschen ungefähr das Alter von 2 Jahren.
Ein Fleischrind lebt eigentlich ungefähr 30 Jahre und durch uns ist das Leben nach maximal 2 Jahren vorbei, das wäre bei und Menschen 5,3 Jahre, also ein Kindergartenkind.
Eine Milchkuh lebt in Freiheit 30 Jahre, gezüchtet gerade mal 4 bis 5 Jahre und sie wird mind. 1mal im Jahr zwangsgeschwängert, damit sie Milchfluss hat und nach ungefähr 5 Jahren nimmt der Milchfluss ab, die Kuh wird überflüssig – da bringt auch keine Schwangerschaft mehr was (Menopause/Wechseljahre)- und sie wird getötet. Ausgenutzt und weggeschmissen/ungebracht.
Das ist bei uns Menschen übrigens ein Alter von 13,3 Jahren (7.Klasse).
Also ich möchte nicht gleich geschwängert werden, wenn mein Körper dazu reif ist und dann als Gebährmaschine funktionieren und dann darf ich mich nicht einmal um meine Kinder kümmern, weil man mir meine Kinder nimmt und sich eine fremde Art Wesen an meine Brust hängt und sich von mir stillen lässt…
I gitt! –Meine Meinung-.
Eine Gans lebt in der Natur 30 bis 40 Jahre, in Haltung wird sie einige Monate gemästet, bevor ihr toter Körper auf dem Tisch landet, ein Mensch wäre da ungefähr ein dreiviertel Jahr alt, die ersten Schritte.
Da sollte man mal seinen Verstand einschalten und überlegen, wie viel der Lebenszeit man denen nimmt.

8. Auch der Welthunger hat mit Fleischkonsum zu tun, denn:
nur die gigantischen Getreidefutterimporte aus Entwicklungsländern ermöglichen überhaupt erst die Produktion der heute in Europa und Amerika vorherrschenden Fleischmengen.
So nehmen die FleischPRODUKTION und das Fleischessen heute indirekt MILLIONEN VON MENSCHEN die GRUNDNAHRUNG weg! „Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen.“
Die Vereinten Nationen machen darauf aufmerksam, dass GERADE DADURCH ALLE 7 SEKUNDEN ein KIND unter 10 Jahren AN HUNGER sterben muss.
826 MILLIONEN MENSCHEN sind PERMANENT SCHWER UNTERERNÄHRT!
Außerdem sind im Durchschnitt sieben pflanzliche Kalorien über den Umweg der Futtermittel aufzubringen, um EINE tierische Kalorie zu erzeugen. Eine pflanzliche Kost ernährt viel mehr Menschen mit weniger Ackerflächen.
Hunger wird gemacht! (Jean Ziegler/UNO-Sonderbeauftragter für das RECHT AUF NAHRUNG)

9. Zum Thema CHEMIE IM FLEISCH:
Massentierhaltung macht die Tiere oft krank und erfordert einen massiven Einsatz von Pharmazeutika, die dann Menschen durch das Fleischessen in sich aufnehmen. Beispiele: Antibiotika, Hormone, Psychopharmaka, Beruhigungsmittel.
Auch Gifte in den Futtermitteln können sich in Produkten aus Fleisch und Milch anreichern.
Noch immer verabreicht man Tieren „Kraftfutter“, das Kadaver und Knochenmehl enthält. So können sich Krankheiten über das Futter auf Tiere und dann über das gegessene Schlachtfleisch auch auf Menschen übertragen.
Wer etwa REINEN PFLANZENFRESSERN wie Rindern KADAVER zum Fressen gibt, riskiert Auswüchse wie etwa den auf Menschen übertragbaren RINDERWAHNSINN (BSE).
Das Thema Schweinepest, Schweinegrippe und Vogelgrippe möchte ich hier jetzt nicht noch weiter besprechen.

10. Aber kurz mal zum Thema Fisch:
Fische sind wie andere Lebewesen empfindsam und clever.
Sie werden oft als das gesunde Lebensmittel schlechthin angepriesen. Worüber allerdings seltener gesprochen wird, ist die Tatsache, dass Fische bedingt durch die Kiemenatmung und die durchlässige Haut als Indikatoren für den Zustand unserer Umwelt fungieren. Wie ein Schwamm nehmen sie alle Schadstoffe in sich auf und diese reichern sich in ihnen an.
Als letztes Glied der Nahrungskette nimmt der Fischesser diese Schadstoffe in sich auf, so zum Beispiel Quecksilber, PCB, Dioxin, Blei und Arsen, wodurch Gesundheitsprobleme von Nierenschäden
über gestörte geistige Entwicklung und Krebs bis hin zum Tod entstehen können.

Fisch enthält für den Körper wichtige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren), fettlösliche Vitamine (A&D), Jod und Eiweiß. Aber es ist möglich, auf pflanzliche Nährstoffquellen auszuweichen und so der Schadstoffbelastung durch den Fischkonsum und den Fischmorden zu entgehen.

Omega-3-Fettsäuren:
Omega-3-Fettsäuren haben zahlreiche Effekte: Sie wirken sich positiv auf das Herz- Kreislaufsystem aus und haben eine entzündungshemmende Wirkung, z.B. bei Rheuma. Sie fördern die Hirnleistung und wirken möglicherweise gegen Depressionen. Lieferanten für Omega-3-Fettsäuren sind aber nicht nur Fische, sondern auch Pflanzenöle,z.B. Leinsamenöl, Hanföl und Rapsöl.

Vitamin A:
Ein Mangel an Vitamin A kann zu erhöhter Infektanfälligkeit, Trockenheit der Haut, Haarausfall, Nachtblindheit oder verringerter Sehschärfe führen. Vitamin A (Retinol) wird vom Körper nach Bedarf aus Beta-Karotin (Provitamin A) synthetisiert. Beta-Karotin ist zu Genüge in pflanzlichen Nahrungsmitteln zu finden, so z.B. in Kartoffeln, Brokkoli, Spinat, Grünkohl oder Karotten.

Vitamin D:
Bei Vitamin D-Mangel kann es bei jungen Menschen zu Rachitis, bzw. bei Erwachsenen zu Osteomalzie (Mineralisationsstörungen des Knochens) kommen. Vitamin D wird wie Vitamin A vom Körper aus Provitaminen synthetisiert. Hierfür ist der Organismus auf UV-Strahlung (Sonnenlicht) und die Ausgangsstoffe (Provitamine) angewiesen. Das Provitamin Ergosterin ist in Pilzen (z.B.Hefen) enthalten und stellt somit eine Alternative zum Provitamin 7-Dehydrocholesterin dar, welches z.B. in Fischen enthalten ist.
Also, statt Fisch, einmal mehr Pilze essen. Und wenn man Pilze nicht so mag, was den Geschmack betrifft, so wie ich, kann sie ja ganz klein würfeln und in die Soße tun.

Jod:
Jod ist in natürlicher Form auch in Algen ebenso vorhanden wie in Fisch.(Angaben zum Jodgehalt verschiedenster Algen finden Sie im Internet, oder in der Broschüre: „Saugut essen! Vegetarische Alternativen zu Fleisch, Wurst & Fisch“ Vom VEBU/Vegetarierbund Deutschland e.V. – www.vebu.de )
Algen gelten z.B. in Japan seit Jahrhunderten als traditionelles, natürliches Lebensmittel. Überdosierungen mit Jod finden nur bei extrem hohen Dosierungen statt. Kopfschmerzen, Bindehautentzündungen, Magen-Darm-Beschwerden und Jodakne können die Folge sein. Der Bedarf an Jod kann auch durch jodiertes Speisesalz oder Jod-Tabletten künstlich gedeckt werden. Allerdings ist die Bedeutung von Jod und gerade die künstliche Jodzufuhr in letzter Zeit sehr umstritten (siehe auch www.jodkrank.de) Da bei Jodmangel z.B. Kropfbildung in Folge einer Schilddrüsenvergrößerung oder Entwicklungsstörungen bei Ungeborenen zu beobachten sind, wird empfohlen, möglichst natürliches Jod in Form von Algen bei einer vegetarischen Ernährung (vorsorglich und wohl dosiert) einzuplanen. Geröstete Nori-Blattalgen (erhältlich z.B. im Naturkost- oder Asia-Handel) sind sogar bei Kindern sehr beliebt, denn sie schmecken nach „Meer“ – ein Geschmack, den Sie sonst nur von Fisch kennen.

Eiweiß:
Eiweiß ist lebensnotwendig für den Menschen, allerdings gilt ein zu hoher Konsum von tierischem Eiweiß als Ursache zahlreicher Krankheiten. Der Eiweiß ist auch hier problemlos ohne Fleisch und Fisch, mit rein pflanzlicher Nahrung (beispielsweise durch die proteinreichen Hülsenfrüchte) zu decken.

Und für den Geschmack gibt es jede Menge Fischalternativen, z.B. „Käpt´n Tofus Knusperstäbchen“, „Fish Free Tuna“, „Fish Style Steaks“ unter www.vegetarisch-einkaufen.de zu kaufen.

11. Nun zum Thema Milch:
Die Kalziumfrage? Oder: Wer braucht Milch?
Sie kennen das Hauptargument der Milchindustrie, Milch enthalte viel Kalzium, rund 300 Milligramm pro Tasse? Kalzium ist beispielsweise sehr wichtig für den Knochenaufbau und –erhalt. Was die Milchlobby jedoch verschweigt: Nur Rund 32 % (96 Milligramm) davon sind biologisch verfügbar, so ist es in dem amerikanischen Standartwerk für Ernährung und Nahrungsinhaltsstoffe nachzulesen (Bowes ans Church´s Food Values of Portions Commonly Used). Diese Menge an biologisch verfügbaren Kalzium wird durch eine halbe Tasse Tofu oder Sesam (oder z.B. anderthalb Tassen Brokkoli) erreicht. Kalzium ist auch in vielen anderen Lebensmitteln wie z.B. Grünkohl (50%) für den Körper besser als in Milch biologisch verfügbar. (Quelle: VEBU, Quelle: John Robbins: Food Revolution)

Der Mensch ist ein „Säugetier der tausendsten Generation“: Kein Säugetier, welches sich von der eigenen Mutter/Muttermilch entwöhnt hat, nimmt noch Milch zu sich. So sehr sie sich auch voneinander unterscheiden –klein wie eine Maus oder groß wie ein Wal, schnell wie ein Windhund oder geschickt wie ein Affe, gefährlich wie ein Tiger oder stark wie ein Elefant- KEIN Tier braucht mehr Milch, sobald es sich an feste Nahrung gewöhnt hat. In Freiheit lebende Jungtiere trinken nur die Milch ihrer eigenen Art. Muttermilch ist von der Natur aus vorgesehen als Ernährung für unsere Kleinsten, die Säuglinge. Gestillt an Mutters Brust sind sie bestmöglichst versorgt. Das Stillen stärkt auch das Immunsystem der Kinder. Als Schutz vor Allergien wird empfohlen, Kinder möglichst lange zu stillen und im ersten Jahr unbedingt auf jegliche Kuhmilchprodukte zu verzichten. Muttermilch fördert zudem aufs Beste die Entwicklung des kleinkindlichen Gehirns, ist einfach immer und überall, frisch und richtig temperiert verfügbar.

Die Voraussetzung für eine gesunde Ernährung ist die Zufuhr lebensnotwendiger Stoffe in ausreichender Menge und Kombination. Je naturbelassener unsere Nahrung ist, desto vollwertiger und gesünder ist sie. Die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln jedoch kann am besten über pflanzliche Nahrungsmittel sicher gestellt werden.

Der Konsum von Milchprodukten einer anderen Art ist dagegen mit vielfältigen Gesundheitsrisiken verbunden:

- Osteoporose (Knochenschwund), Karies, Nierensteine treten besonders häufig in Ländern mit hohem Konsum tierischen Eiweißes auf (Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Quark, Käse). In der Naturheilkunde wird der Eiweißüberschuss als Belastung für den Säure-Basen-Haushalt angesehen (auch Kaffee, der über 300 verschiedene Giftstoffe beherbergt, schwarzer Tee, Fabrikzucker und Alkohol tragen u.a. zur Übersäuerung bei). Die Neutralisation der Säuren erfolgt mit Hilfe von Basen, insbesondere durch Kalzium aus Knochen (Knochenschwund) und Zähnen (Karies). Milchprodukte liefern viel Kalzium und Eiweiß. Das Kalzium reicht jedoch nicht aus, die Säuren zu neutralisieren, die bei der Verdauung des Eiweißes anfallen. Das heißt: Auch Milchprodukte entziehen dem Körper Kalzium! Die an Basen gebundenen Säuren werden zu einem Teil über die Nieren ausgeschieden. In den Nieren kann sich Kalzium auch zu Steinen verdichten.

- Allergische Reaktionen, ausgelöst durch das artfremde Eiweiß, Neurodermitis, häufige Infekte, Ohren- und Mandelentzündungen, Asthma, Polypen, Schuppenflechte. Besonders gefährdet sind Säuglinge und Kinder.

- Herz- und Kreislauferkrankungen in Folge von Eiweiß- und Cholesterinablagerungen. Insbesondere Quark und Käse sind Eiweißkonzentrate. Käse enthält häufig auch sehr viel Fett.

- Verstopfung durch Ballaststoffmangel, da Milchprodukte ebenso wie alle anderen Tierprodukte keinerlei verdauungsfördernde Faserstoffe liefern. Die Darmpassage wird somit verzögert. Die Entstehung von Krampfadern, Hämorrhoiden und Darmkrebs wird ebenfalls Vorschub geleistet.

- Übergewicht ist ein zusätzlicher Risikofaktor für Herzinfarkte, Diabetes und Darmkrebs.

- Krebs wird u.a. begünstigt durch übermäßigen Eiweiß- und Fettkonsum. Rückstände von Umweltgiften, Pestiziden und Medikamenten reichern sich zudem in tierischen Fetten an. Je länger die Nahrungskette ist, um so mehr steigt die Belastung des Körpers. Allein an Darmkrebs sterben beispielsweise jährlich mehr als 50.000 Menschen.

- Akne und Pickel treten häufig bei Jugendlichen auf. Nach der Hormonumstellung in der Pubertät kann der Körper allergisch auf tierische Eiweiße reagieren, die er zuvor vertragen hat.

- Rheuma, Gicht und Nierenversagen als Folge von Harnsäureüberschuss durch eiweißreiche Kost.

Die Liste der Methode, die auch in der heutigen Milchwirtschaft angewendet werden, liest sich wie die Inventarliste eines Gruselkabinetts: Ganzjährige Stallung aus wirtschaftlichen Gründen; Trennung von Muttertier und Nachwuchs nach wenigen Stunden; Zwangsschwangerschaften; künstliche Befruchtung; Einsatz von Medikamenten, Spaltenböden und Elekroschocks („Kuhtrainer“); Kälberboxen, die nicht einmal ein Umdrehen ermöglichen; Milchaustauscher mit Schlachtfettanteilen zur Versorgung der Kälber (statt artgerechter Kuhmilch); Schlachtung verbraucht und erschöpft (bei zurück gehender Milchleistung) nach ca. 5 Jahren (lange vor dem Erreichen der natürlichen Lebenserwartung von durchschnittlich 20 Jahre).

Ist der Kauf von Kuhmilch ethisch vertretbar?
Wo sind die Grenzen des menschlichen Handelns? Darf der Mensch alles tun, was ihm Nutzen bringt? Es ist eine Tatsache, dass heute die Milch- und die Viehwirtschaft untrennbar miteinander verflochten sind:
Eine Kuh, die nicht gekalbt hat, gibt auch keine Milch. Um die hohe Milchleistung zu erhalten, MÜSSEN „Milchkühe“ JEDES JAHR ein Kalb austragen!
Im Alter von ca. 5 Jahren nimmt der Milchfluss ab (wie oben schon erwähnt) und die Kuh wird vom Schlachter getötet. Nur ein weibliches Kalb wird aufgezogen, um das Muttertier zu ersetzen. Die anderen enden zwecks Labgewinnung für die Käseherstellung nach kurzer Zeit oder nach längerer Mastzeit wie Mutter Kuh. Zur Vermeidung eines Überangebotes werden viele Kälber innerhalb ihrer ersten Lebenswochen getötet.
Wie im Horrorfilm…

12. „Fressen und gefressen werden?“ Wir sind doch keine Tiere!
Die Tiere, wie Tiger usw. die können nichts dafür dass sie töten, ihre Instinkt lässt ihnen keine andere Wahl..
Aber wir Menschen können frei entscheiden was wir tun!
Wir wissen dass wir nicht töten und zerstören müssen, um alle Nährstoffe zu bekommen, oder für den Geschmack. (Es gibt so schöne vegetarische Sachen, die sooo lecker schmecken,. Es gibt Sachen zu kaufen, die schmecken wie Fleisch, wie Fisch, wie Käse usw.)
Viele Menschen würden sich vegetarisch ernähren, wenn sie die Tiere, die sie essen, selbst töten müssten. Sie verdrängen gerne, dass andere das für sie erledigen. Aber indirekt sind sie die Mörder, weil sie es verlangen. Und sie handeln damit gegen jede ethischen Gedanken, gegen ihre eigene Gesundheit, gegen die Tiere, gegen die Welt, für Welthunger, Umweltbelastung usw.

13. Das Fleischessen ist auch für das Waldsterben mitverantwortlich. Laut Waldschadensbericht des Bundes sind die Bäume so krank wie noch nie. Man hatte lange Zeit gedacht, dass vor allem das Schwefeldioxid aus der Industrie und die Stickoxide aus dem Straßenverkehr für den „sauren Regen“ maßgeblich sind. Doch längst ist die Massentierhaltung hierfür hauptverantwortlich. Ammoniakdünste aus der Gülle zerstören die Blattepidermis und trocknen die Blätter aus. Gleichzeitig werden notwendige Nährstoffe aus dem Wurzelbereich der Bäume ausgewaschen.
Weil die Tiere auf einem Haufen stehen und das Jahre…
Vereinzelt würde der Urin usw. verdampfen.

14. Fleischkonsum fördert sogar die Zerstörung der Regenwälder.
Der südamerikanische Regenwald, die so genannte „Lunge der Welt“, wird gerodet, um Anbauflächen für Futtermittel sowie Weideflächen zu schaffen. Die Zerstörung von Gebieten, um ein vielfaches größer als Deutschland, ist die Folge. Der Wasserhaushalt, das Klima und der Kohlendioxidgehalt der Luft werden nachhaltig verändert. Zehntausende von Pflanzen- und Tierarten werden ausgelöscht.

15. Was hat Fleisch mit dem Klima zu tun?
Laut Klimareport der Vereinten Nationen ist die weltweite Viehwirtschaft schädlicher für das Klima als der komplette Verkehrssektor mit all seinen Autos, Motorrädern und Flugzeugen. Die Produktion von Rindfleisch setzt z.B. 43-mal so viel CO2-Äquivalente frei als der Anbau von Gemüse. Als Daumenregel gilt: Je pflanzlicher eine Ernährungsform ist, desto klimafreundlicher ist sie.

16. Ist die vegetarische Kost die Ernährung der Zukunft?
Ich denke und HOFFE JA!!!
Die negativen Folgen des Fleisch-, Fisch- und Milchkonsums sind vielseitig: Klimawandel, Waldsterben, Welthunger, Trinkwasserverseuchung, Regenwaldzerstörung, Zivilisationskrankheiten, Massentierhaltung usw., von der ethischen Seite mal ganz zu schweigen.
Heißt es nicht im Christentum: „Du sollst nicht töten!“? Wer sagt, dass mit diesem Satz nur die Tötung von Menschen gemeint ist?
Oder im Buddhismus: „Mögen alle Wesen glücklich sein!“ ALLE WESEN!
Der Schritt zur vegetarischen Ernährung ist demnach weit mehr als eine Frage des Geschmacks und des Mitgefühls. Albert Einstein erkannte dies schon vor Jahrzehnten als er sagte: “Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern, wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.“

17. Und man hat so ein gutes Gefühl dabei!
Denn mit jeder Mahlzeit OHNE Fleisch kann man sich mit REINEM Gewissen sagen: „Jetzt habe ich was Gutes getan, für meine Gesundheit, für die Welt, fürs Klima, für die Tiere, gegen den Welthunger…

13. Ja, meine Eltern und Großeltern usw. –wie auch ich früher- ernähr(t)en sich von Fleisch, Fisch, Milch …
Früher wusste man es nicht besser. Es hieß „Fleisch, ein Stück Lebenskraft“. Mitlerweile haben Forscher untersucht und einige viele Menschen haben den Weg schon für uns getan und ihn leichter für uns gemacht.
Sie mussten erst „Ersatzmittel“ finden, wir nicht, denn es gibt ALLES zu kaufen, erstrecht in unserem Internetzeitalter, und wer keinen Internetzugang hat, der kann sich auch per Telefon informieren und per Telefon bestellen. Gerne sende ich Ihnen eine Liste mit Adressen von Versandhändlern in Deutschland! Schreiben Sie mir per Post: Genditzki, Doerfelstr. 3, D-16928 Pritzwalk. (Bitte keine unangemeldeten Besuche.) Auch bei der Umstellung helfe ich Ihnen gern! Ich selber musste mich auch erst einfuchsen, Informationen und gute Adressen finden. Ich helfe Ihnen sehr gerne! Es ist nicht schwer! Auch gibt es alles Wichtige beim Vegetarier-Bund e.V., Blumenstr. 3, D-30159 Hannover, Tel.: 0511/ 363 20 50, Fax: 0511/ 363 20 07, info@vebu.de, www.vebu.de . Mir selber hat der VEBU sehr geholfen.

14. Sie können z.B. (um sich den Einstieg zu erleichtern), vegetarische Restaurants und Hotels ausprobieren, ein fleischfreies Kochbuch kaufen (das tat auch ich, ein Buch für 3,- Euro), einen vegetarischen Kochkurs belegen, Kontakte zu anderen Veggies aufnehmen, vegetarische Magazine abonnieren, auf der Internetseite: www.vegetarisch-einkaufen.de stöbern, die telefonische Ernährungsberatung des VEBU in Anspruch nehmen. Beim VEBU gibt es auch jede Menge Tips und Anregungen, Prospekte und Broschüren zu bestellen.

15. Aber achten Sie bitte auf Ihre Vitamin B12-Versorgung! B12 ist das Einzige, was man „nicht so leicht“ findet. (Dazu gibt’s beim VEBU auch Info´s, in der Broschüre „100 % vegan“)
B12 wird von Bakterien in unserer Umwelt hergestellt. (Ist in Milch- und Milchprodukten vorhanden) Würden wir in der ursprünglichen Natur wie unsere Vorfahren leben, könnten wir unseren geringen Bedarf an B12 mühelos über das DAMALS saubere Trinkwasser (oder über die kleinen Mengen an pestizid- und düngemittelfreier Erde, die sich nach dem Waschen noch an Karotten, Kartoffeln etc. befänden) decken.
Man sollte das Vitamin B12 vorsorglich supplementieren. In den Apotheken gibt es Tabletten/Tropfen/Kapseln für 10 bis 20 Euro und diese reichen meist für ein halbes Jahr, da eine Kur von 2 bis 3 Monaten mit 10 Mikrogramm am Tag ausreicht. Man sagt: ungefähr 1,5 bis 3 Mikrogramm B12 sollte die durchschnittliche Tagesdosis sein.

16. Sporternährung:
Sport erhöht den Energiebedarf. Der jeweilige Mehrbedarf ist abhängig von der Sportart, der Intensität und der Dauer der Bewegung.
…extrem kurze Belastungen, bis zwei Sekunden (z.B. Kugelstoßen): Die schnell verfügbare „Muskelenergie“ ATP (Adenosin-triphosphat) setzt den Muskel in Bewegung.
…längere Belastungen, ab 20 Minuten (z.B. Schwimmen, Laufen): Sind die Kohlenhydrate aus dem Blut verbraucht, wird der „Kohlenhydrate-Speicher“ Glykogen aus Muskel und Leber angezapft.
…nach etwa einer Stunde Belastungsdauer (z.B. Marathon): Erst jetzt kommen die Fette ins Spiel. Die Energiegewinnung erfolgt zu je 50 % aus Fett und Glykogen.

Fett liefert zwar doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate, die Energie hieraus wird jedoch nur halb so schnell und mit großem Sauerstoffverbrauch freigesetzt.
Die ökonomischste Energiequelle des Körpers sind die Kohlenhydrate. Sie werden bei kurzer Belastung ebenso verbraucht wie bei Belastungen über mehrere Stunden.

Kohlenhydrate:
Der Glykogenspeicher sollte immer gut gefüllt sein. Es ist wichtig, mindestens 50 Energieprozent als Kohlenhydrate zu verzehren. Das gelingt über vollwertige Getreideprodukte, Kartoffeln, Gemüse und Obst. Hier können Sie kräftig zulangen! Für den Energieschub zwischendurch liefern Trockenfrüchte und Fruchtschnitten schnelle Kohlenhydratpower in Verbindung mit Vitaminen und Mineralstoffen.

Fett:
Der Umgang mit Fett sollte auch in der Sporternährung eher sparsam sein. Dabei ist Fett nicht gleich Fett. In pflanzlichen Fetten steckt auch ein günstigeres Fettsäuremuster als in tierischen Fetten. Besonders Oliven- und Rapsöl sind wegen ihrer einfach ungesättigten Fettsäuren zu empfehlen. Greifen Sie möglichst zu naturbelassenen, kaltgepressten Ölen – nur sie enthalten das breite Spektrum an gesunden Inhaltsstoffen und bringen das ursprüngliche Aroma mit.

Protein:
Wer sich regelmäßig bewegt, trainiert seine Muskeln. Um Muskelmasse aufzubauen, ist Eiweiß nötig. Ein Mehrbedarf entsteht für Sportler aber nicht. Hier gelten die allgemeinen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung mit 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Auch beim Eiweiß sind Vegetarier/innen gut versorgt, den die Kombination der pflanzlichen Eiweißträger macht´s! Eine hohe Eiweißqualität liefern z.B. Pellkartoffeln mit Räuchertofu. Sojabohnen und Süßlupinenprodukte enthalten alle essentiellen Aminosäuren und sind auch solo besonders hochwertige Eiweißlieferante. Auch der Erbseneintopf mit Brot oder mexikanische Bohnen mit Reis stehen dem tierischen Eiweiß aus Steak & Co. in nichts nach.
Einige Studien weisen sogar darauf hin, dass die Eiweißkombination nicht innerhalb einer Mahlzeit nötig ist, sondern auch innerhalb einiger Tage erfolgen kann.

Vitamine und Mineralstoffe:
Durch den Sport steigt der Bedarf an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Eine abwechslungsreiche Ernährung kann Sie ausreichend versorgen. Mit natürlicher Nahrungsergänzung sind Sie aber auf der sicheren Seite: Wenn Vegetarier/innen intensiv Ausdauersport betreiben, sollten sie auf den „Sauerstofftransporter“ Eisen achten. Vitamin C, z.B. aus Acerola-Lutschtalern, kann die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln verbessern. Die drei wichtigen Schutzstoffe Vitamin C, E und Betakarotin sind im natürlichen Verbund in Sanddornvollfrucht (z.B. aus dem Reformhaus) enthalten.
Das klassische „Salatvitamin“ Folsäure steckt auch reichlich in Hefeflocken und vegetarischen Pasteten. Reichlich B-Vitamine liefern Weizenkeime, die morgens gut zu Müsli passen. Kalzium und Magnesium werden bei der Muskelarbeit verbraucht. Nachschub für Kalzium bringen grüne Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Sesam. Gute Magnesiumquellen sind z.B. Vollkorngetreideprodukte und Cashewkerne.

Viel trinken – aber was?
Beim Training gehen durchschnittlich ein bis drei Liter Schweiß über die Haut verloren. Zusätzlich werden Mineralstoffe ausgeschwitzt. Beides muss wieder „aufgefüllt“ werden, damit es nicht zum Leistungsknick kommt. Spezielle Sportlergetränke sind dazu nicht notwendig. Der wirkungsvollste isotonische Durstlöscher ist immer noch die „klassische Apfelsaftschorle“ in der Mischung eis (Apfelsaft) zu drei (Mineralwasser). Die notwendige Kaliumzufuhr wird durch den Fruchtsaft gedeckt, das Natrium sollte über das Mineralwasser geliefert werden.

17. Nun zum Thema Umwelt- und Naturschutz:
Leider stößt man auch bei diesem Thema meist auf „taube Ohren“, doch werde ich auch hierzu eine Kleinigkeit sagen.
Denken Sie mal bitte kurz an die Erderwärmung, schmelzende Gletscher, Ozonloch, Umweltgifte, Asthma und Lungenkrebs – wird Ihnen dabei auch schlecht?
Schon wenn man nur an die Silvesternacht denkt…ich hab den Qualm mal wieder beobachtet und gerochen. Die Straßen waren von einem dichten Staubschleier bedeckt und Asthmatiker hatten es bestimmt nicht leicht. Die Menschen wissen eigentlich um die Probleme der Umwelt, die von ihnen gemacht wurden und werden.
Und doch sind die Menschen wie blind, dumm und taub. Sie denken nur selten daran, dass die Welt uns trägt und ernährt. Wenn es so bleibt, dann sehe ich schwarz. Nur 1 Knaller eniger, besser wären drei, oder gar alle! Das spart auch ungemein Geld, was eh in zwei Sekunden in die Luft geballert wird. Man darf gar nicht daran denken, wie viele Menschen Silvester FEIERN, sich und die Welt zerstören – und sie haben auch noch (oberflächlich) Spaß daran. Mal ehrlich, eigentlich tut man das doch für die anderen, für seine „Kumpels“ und „Freunde“, die man animieren will zum „fröhlich“ sein. Und was da so an Alkohol fließt… Eigentlich ist man doch benebelt und bekommt nicht mehr 100 % ALLES mit. Aber was soll´s, es ist halt lustig. Und man merkt sich selber (das Gefühl, wenn man an die Probleme denkt, die eigentlich gar keine Probleme sind, aber wir bilden es uns ein und dann kommt dieses verdammte Gefühl…) nicht mehr. Die Menschen sind zu sehr beschäftigt, mit der Arbeit, die sie eigentlich nicht wollen, aber dann irgendwie doch, denn man will ja seinen Lebensstandart erhalten und mit den ach so tollen SINNLOSEN Hobby´s, die ein beschäftigen und zur Entspannung wird ein Buch gelesen, oder TV geguckt – also ist man wieder BESCHÄFTIGT. Und dann sind da noch der Partner, die Kinder, die Haustiere, der Garten, die Freunde…
Es ist so leicht zu sagen: „Entspannen Sie mal.“ ,denn WER KANN DAS NOCH???


18. Okay, dann bleiben wir erstmal beim Thema Menschen und Entspannung, SICH finden.

Seit der frühesten Kindheit ist man „beschäftigt“ und „eingesperrt“.
Dies „gehört sich“ so und das „gehört sich“ so, also wird man so erzogen. Die meisten Menschen kommen aus diesen Programmen nicht mehr heraus. Man sollte mal überlegen wie man zu seinen Gedankenmustern gekommen ist. Und wie sehr man SICH SELBER damit einsperrt. Man darf dies nicht und jenes, das gehört sich nicht so und was willst du denn mit dem, der ist nicht gut für dich, das ist nicht gut für dich usw. Unsere Verwandten und Bekannten meinen es bestimmt nicht schlecht mit uns, aber sie sind eben auch „nur“ Menschen! Im Buddhismus heißt es, man sollte nichts ungeprüft einfach so hinnehmen, wie es erzählt wird. Ich denke das ist richtig so, denn ein anderer kennt dich nicht so wie du und er hat einen ganz anderen Entwicklungsstand, ganz andere Erfahrungen gesammelt als du, und meist hat auch er ÄUSSERE Überzeugungen (Familie, Freunde, Nachbarn) einfach wortlos (gedankenlos) ÜBERNOMMEN.

Im Grunde genommen ist der Mensch seit jeher „gestresst“.

Wichtig ist, dass man sich regelmäßige Pausen einlegt und sich von seinen „Freunden“ nicht einfach etwas –aufdrücken- lässt.

19. Versuchen Sie Ihre Gefühle ein wenig mehr zu kontrollieren.

- Gedanken erhöhen die Intensität der Gefühle, oder senken sie ab.
Es ist WICHTIG, WAS WIR DENKEN!
Also, wenn Sie z.B. immer wieder denken: „Mir geht´s so schlecht.“, so gehen Sie selber in eine negative Haltung und diese Haltung erhöht ein negatives Gefühl und durch diese Gedanke (mir so schlecht) verstärken Sie Ihr schlechtes Gefühl nur!
- DENKEN SIE IMMER DARAN: ALLES GEHT VORBEI, ob positiv oder negativ.
Und: Es gibt IMMER jemanden, dem es schlechter geht.
Und: Eigentlich geht’s mir doch ganz gut, denn: - ich habe ein Dach überm Kopf, ich habe genug zu Essen und zum Trinken (woanders STERBEN Menschen vor Hunger!). Bei uns in Deutschland gibt’s Arbeitslosengeld 2, das heißt: die Grundbedürfnisse sind gedeckt, Sie haben zumindest eine Wohnung, Lebensmittel, Strom, Wasser, sogar fließendes, warmes Wasser, Sie haben Möbel und Kleidung und für Ihr Haustier ist auch gesorgt.

Oder ist Ihnen das zu wenig? Dann weiß ich da auch etwas dazu zu sagen.

Ein schickes, tolles, aufgemotztes und vielleicht auch teures Auto ist 1. nicht immer so toll, denn man muss sich ja auch drum kümmern, und bei all der Liebe, es wird doch alt und geht kaputt. Ich hoffe, Sie haben immer schön die Versicherung bezahlt für ein jetzt angenudeltes, altes, langweiliges Ding. Und nun? Neues Auto kaufen? Das ist auch bald alt. In, na vielleicht 2 Jahren rennen Sie wieder zum Händler und „brauchen“ was Neues.
Merken Sie eigentlich nicht, wie Sie sich im Kreis drehen? Was für eine Verschwendung, ziemlich sinnlos… Wozu „brauchen“ Sie das eigentlich? Fürs Selbstbewusstsein? Oder wollen Sie sich damit aufwerten? Haben Sie das nötig? Meinen Sie wirklich, den Leuten interessiert Ihr Auto? In der Jugend vielleicht. Einige Menschen davon mögen Ihnen schöne Augen machen, aber das liegt dann bestimmt an das Bild das Sie vermitteln bzw. an den Vorstellungen, die die Anderen haben. Thema Geld vielleicht, abbekommen, oder „gute Partie“, mit der man eigentlich nichts zu tun haben wollen würde, wenn da nicht dieses tolle coole Auto wäre. Und w as macht man zusammen? Durch die Gegend fahren und zusammen „protzen“. Man lacht sich scheckig über den „lahmen Haufen“, der nichts erreicht hat (Woher haben Sie das Geld? Geerbt? Oder haben Sie einen Job, der eh gut bezahlt wird und Sie verschwenden Ihr sauer/leicht verdientes Geld für Quatsch.)Was essen Sie eigentlich? Ich denke bei guter Nahrung wäre das Geld besser aufgehoben. Übrigens, nicht jeder bewundert Sie oder beneidet Sie um Ihr Auto. Es gibt auch einige Menschen, die schütteln nur mit dem Kopf und denken sich: „Ach der schon wieder, er hats schon wieder nötig“ und belächeln Sie und irgendwann reagieren sie gar nicht mehr, weil’s uninteressant ist. Die Person hat meistens nicht viel Größe erreicht, wenn sie so etwas nötig hat.
Ich selber bin früher oft mit dem Auto protzend bzw. auffallen wollend, mit lauter Musik durch die Gegend gefahren.

Schicke Kleidung? Kenn ich auch. Soll ich dazu auch etwas sagen? Ich brauch´s nicht mehr. Hauptsache ordentlich und sauber. Neue Frisur? Wozu? Es gibt IMMER jemanden, der sie mag, es gibt IMMER jemanden, der sie nicht mag, es gibt IMMER jemanden, der sagt: „Sie hält was auf sich.“, es gibt IMMER jemanden, der belächelt und sich fragt, wieso diese Person das SCHON WIEDER nötig hat und es gibt auch IMMER diese Person, die darüber lächelt/ (auslacht).
So ist es bei ALLEN MATERIELLEN Dingen, die Protzen und Schönheit und reine Unterhaltung nutzen.
So etwas ist reine Zeitverschwendung und die Menschen drehen sich im Kreis und kommen nicht weiter. Es gibt Menschen, die versuchen sich mit so etwas „aufzubauen“ (denn man gönnt SICH ja was“ bis in den Tod…

Wissen Sie eigentlich WER Sie sind? Oder stecken Sie auch in diesem Dilemma?

Klappt das Protzen nicht, oder geht die Person nicht drauf ein, die man beeindrucken wollte, ist man traurig und oft auch verzweifelt.
Die Menschen KÖNNEN SIE nicht kennen lernen, wenn Sie SICH verstecken!
Es GEHT NICHT!

Und aus Verzweiflung wird oft Wut, manchmal auch Hass. Dann kommen oft RACHEGEDANKEN und -AKTIONEN Sie STECKEN wieder FEST.
Aus Rache macht man dumme Sachen und wenn die Person sich wehrt, geht´s weiter.
Es macht etwas Dummes, dann wieder Sie, weil, dass „können“/“müssen“ Sie sich nicht gefallen lassen. Er denkt aber auch so, und nun? Mord, Gefängnis? Weil irgend etwas nicht geklappt hat? Ja, die Person ist weg, dafür hat man dann aber mit den Rache der Angehörigen, Freunde usw. zu tun – und wieder einmal drin im Hamsterrad…

Auch wenn die Schmerzen manchmal groß sind, lassen Sie es einfach und halten Sie sich nicht mit so einem Blödsinn auf! Das wäre dumm.

Die meisten –fast alle Menschen verhalten sich manchmal dumm, wenn sie gestresst sind, aber sie können da nichts für.
Sobald ein Mensch einer extremen Stresssituation ausgesetzt ist, hört er auf zu „denken“.

20. Was ist Stress?
a. Stressoren = äußere Bedingungen und Situationen
b. Stressreaktionen = körperliche und psychische (geistige und seelische) Antworten des Organismus auf Stressors.
c. Stressverstärker (positive wie negative) = Motive, Einstellungen und Bewertungen, mit der ein Individuum an die potentiell belastende Situation herangeht. Diese Stressverstärker sind häufig mitentscheidend, ob überhaupt –und, wenn ja – wie heftig die Stressreaktion in der konkreten Situation sein werden.

21. Es gibt 2 Arten von Stress:
- Den schädlichen Distress: Nichtbefriedigung vitaler Bedürfnisse bedingt durch die Stimulation der Unlustareale im limbischen System,
und
- den lebensnotwendigen Eustress: Befriedigung vitaler Bedürfnisse bedingt durch die Stimulation entsprechender Lustareale im limbischen System.

Angeborene Urtriebe wie Sauerstoffzufuhr, Stimulation des Gehirns, Nahrungsaufnahme, Nahrungsverarbeitung, Reststoffausscheidung, Schlaf, Erregung der Lustareale – Erhaltung des inneren Gleichgewichts.
Jede auch nur annähernde Gefährdung der Befriedigung dieser Urtriebe bedeutet akuten Distress. Solange die normale physiologische Ordnung nicht annähernd wieder hergestellt ist, wird unser Organismus vom Reptilienhirn regiert.
„Der (Hirn-)Stamm regiert, die Rinde schweigt“. Wir hören auf zu denken.

Das heißt: In extremen Stresssituationen KANN der Mensch (ohne Training) nicht mehr denken, er reagiert nur noch. Angriff, oder Depression.

Bei manchen Menschen bedeutet der kleinste Auslöser höchsten Stress und er KANN NICHT ANDERS als angreifen – oder er steht nur noch da und stammelt.

Durch weniger Selbstwertgefühle finden einige Leute es urst komisch, bei anderen dieses Stammeln hervorzurufen, sie fühlen sich dadurch größer, wichtiger und überlegen.
Ihnen fehlt auf einer anderen Seite etwas und sie haben gelernt, dass es auf diese Art leichter ist, ein ähnliches Gefühl zu haben, wie das, was ihnen fehlt, oder ihr eigenes –trauriges- Gefühl zu übertönen.

Innere Leere und Verletzungen spielen dabei eine große Rolle.

Meist sind es Jugendliche, deren Verwandtschaft und Bekanntschaft sie in Normen und Wertevorstellungen gepresst haben, aber eigentlich nie richtig für sie da waren.
Aufmerksamkeit – die fehlt/gefehlt hat. (Sie haben´s selber nicht anders gelernt, oder/und dann ist da oft noch die fehlende Zeit, bedingt durch schwere Arbeit usw.)

Lassen Sie solche Leute ruhig mal austoben, sie brauchen dieses Gefühl in diesem Moment, das –traurige- Gefühl muss überdeckt werden… (Für sie ist es einfach nur Spaß – meist mit „Kumpels“.)
Irgendwann hören sie von selbst auf, weil die Befriedigung (das Übertönen des Gefühls) ausbleibt.

Meistens wenden sie sich ab. Aber nicht selten werden sie immer schlimmer, sie steigern sich rein, weil das Gefühl ja ausbleibt, was sie so UNBEDINGT wollen.

Irgendwann merken sie aber dass es nichts bringt, weiter zu machen, sie werden ungeduldig und dann gibt’s den letzten Ruck und sie verschwinden, geben auf.

22. Gegen Stress
sollten Sie: den Distress herunterfahren/vermeiden, so gut es geht und den Eustress hochfahren, organisieren. Was mögen Sie ganz besonders, was tun Sie gerne? Ist es auch gut für Ihren Körper? Gehen Sie öfter mal schwimmen, oder unternehmen Sie etwas mit Ihren Freunden.

23. Stressoren
= alle Anforderungsbedingungen, in Folge es zu pos./neg. Stress kommt.
- Physikalische Stressoren: (Lärm, Hitze, Kälte, Nässe)
- Körperliche Stressoren: (Verletzung, Schmerz, Hunger, Behinderung)
- Leistungsstressoren: (Zeitdruck, Überforderung, Unterforderung, Prüfungen)
- Soziale Stressoren: ( Konkurrenz, zwischenmenschliche Konflikte, Trennung)

Schauen Sie bei sich nach.
24. Stressreaktionen
= alle Prozesse, die als Antwort auf den Stressor in Gang gesetzt werden.
- körperliche Ebene
- körperliche Aktivierung, Energiemobilisierung
- Behavoriale Ebene/Verhalten: „offenes Verhalten“, also alles was die Person in der Situation tut und sagt.

25. Häufige Verhaltensweisen sind:
- Hastiges und ungeduldiges Verhalten (Essen schlingen, Pausen abkürzen/ganz ausfallen lassen, schnell und angehackt sprechen, andere unterbrechen.)
- Betäubungsverhalten (mehr und unkontrolliert Rauchen, Essen, Alkohol trinken, Schmerz- und/oder Aufputschmedikamente einnehmen.)
- Unkoordiniertes Arbeitsverhalten (sich in „Arbeit stürzen“, mehrere Dinge gleichzeitig tun, mangelnde Planung, Übersicht und Ordnung, Dinge verlegen, verlieren, vergessen)
- Konfliktreicher Umgang mit anderen Menschen (gereiztes/aggressives Verhalten gegenüber anderen Menschen, häufige Meinungsverschiedenheiten um Kleinigkeiten, anderen Vorwürfe machen, schnell „aus der Haut fahren“.
- Kognitiv-emotionale Ebene: “verdecktes Verhalten“ der betreffenden Person, also alles (intrapsychische Vorgänge: Gedanken und Gefühle der betreffenden Person), was in der Situation für Außenstehende nicht direkt sichtbar ist.
- Gefühl der inneren Unruhe und des Gehetztseins
- Nervosität
- Gefühle der Unzufriedenheit und des Ärgers
- Angst, zu versagen oder sich zu blamieren
- Gefühle der Hilflosigkeit
- Selbstvorwürfe
- Kreisende, grüblerische Gedanken
- Leere im Kopf („black out“)
- Denkblockaden


26. Prozesse können sich gegenseitig hochschaukeln
- Verlängerung und Intensivierung der Stressantwortreaktion
- Dämpfung der Stressreaktion (entlastendes Gespräch, Entspannungsübung, Sport)

27. Stressverstärker
= persönliche Motive, Einstellungen und Bewertungen zur Stresssituation, die eine Stresssituation verstärken, bisweilen sogar erst auslösen können.

28. Beispiele für Stressverstärker sind:
- Ausgeprägtes Profilierungsstreben
- Unfähigkeit, eigene Leistungsgrenzen zu akzeptieren, alles auf einmal wollen
- Einzelkämpfermentalität
- Stress als Mittel zur Flucht vor sich selbst
- Perfektionismus
- „Feste“ Vorstellungen: „Es ist eine Katastrophe, wenn die Welt nicht so ist, wie sie sein sollte“
- „Das brave Kind“: „Es allen recht machen wollen“
- Unrealistische Erwartungen an andere Menschen
- Einstellungen der Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit („Opferhaltung“)
- Der Anspruch, alles selbst machen zu wollen
- Auf der Flucht: Stress als Ablenkung vor innerer Leere, vor Gefühlen der Sinnlosigkeit und Einsamkeit (Disco, Alkohol-Partys mit „Freunden“ z.B.)

29. Dem Stress entgegenwirken durch:
- gesunde Ernährung: mehr Frischobst, Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse, Kerne, Salate,
Hülsenfrüchte, viele frische Säfte mit hohem Fruchtgehalt, Mineralwasser. Viel Wasser, Quellwasser, wenig/kein tierisches Eiweiß.
- Atmung: Viel frische Luft, am Besten in Verbindung mit Bewegung. (Spazieren gehen, Rad fahren. Nachts mit leicht geöffnetem Fenster schlafen.
- Ausreichend Pausen einlegen, genügend Schlafen (mind. 8 Stunden!).
- Früh ins Bett!
- TV aus!
- Reflexgeschwindigkeit erhöhen: Fitnessstudio, Schwimmen gehen.
- Massagen
- Bewegungstherapie
- Konzentrationsübungen
- Wärmezufuhr ( Dusche, Wanne, Sauna, Kirschkernkissen, oder Wärmflasche)
- Bei Frustfresserei unbedingt zu süße Sachen vermeiden, denn der eigentliche Stress ist schon vorbei, da beginnt für den Körper der eigentliche Stress. Lieber zu Obst greifen, ein paar Trockenpflaumen, Apfel, Apfelsine, Büchsenananas.
- Den Körper entgiften.
- Klärendes Gespräch.
- Oder Telefon- /Seelsorge. Z.B. unter: www.dharma.de/soziales (Buddhistisch)
oder :0800/111 0 111 (ohne Rel.)
oder: www.christliche-onlineberatung.de (christl.)

- Ausreichend Bewegung.
- Abends nicht so viel essen.
- Beim essen viel Zeit nehmen und alles richtig durchkauen.
- Entspannungsübungen, Meditation
- Leichte Bewegungsübungen, z.B.: Qi Gong, Tai Chi wirken besonders gut.
- Genussgifte vermeiden
- Kein/ weniger Bohnenkaffee trinken. Kaffee enthält über 850 verschiedene Giftstoffe.
- Für Ruhe sorgen, Geräusche abschirmen, den Partner um einen „freien Abend“ bitten, die Kinder jemand anders übergeben für ein paar Stunden, die Tiere vorher gut versorgen und aus den Raum sperren.
- Schlafen, einfach mal um 19 Uhr ins Bett – und, es ist EGAL, was andere dazu sagen!!!
- Und halten Sie Ihren Körper gerade. Eine geduckte Haltung wirkt auch negativ auf Ihr Gemüt. Vergleichen Sie mal: Setzen Sie sich aufrecht hin und lauschen in sich hinein und dann lassen Sie den Rücken hängen und achten auf das Gefühl. Bemerken Sie den Unterschied? Auch für Ihre Wirbelsäule ist eine gerade Haltung gesünder. Tun sie das so oft, wie möglich, die Anfangsschwierigkeiten, durch sonst gewohnheitsmäßige krumme Haltung verschwinden sehr schnell.
- Tun Sie Gutes und helfen Anderen. „Man muss sein Glück teilen, um es zu multiplizieren!“ Frau von Ebner-Eschenbach (1830-1916)

Gönnen Sie sich und Ihren Lieben RUHE!
Seit der jüngsten Kindheit ist man DAUERBESCHÄFTIGT. Schon kleine Kinder gucken in den TV oder hören Radio. Sie werden beschäftigt und erreichen ihre Wurzeln nicht mehr.
Man lenkt sie ab und dann kommt der Kindergarten, die Schule, wo sie dann auch nur noch permanent „unterwegs“ sind. Geben Sie Ihrem Kind lieber etwas zum Malen und schalten Sie den TV ab und wenn Sie ihm etwas vorlesen, sollte Ihr Kind auch zuhören und sich nicht immer beschäftigen, wenn Mama „nebenbei“ liest. Ihr Kind sollte möglichst immer nur eine Sache tun und sich voll konzentrieren können. Ab der Schule ungefähr kommen sie aus dem Kreislauf fast nicht mehr heraus. Und wenn Ihr Kind mal eben eine Stunde lang auf der Toilette sitzt und Sie mit dem Essen warten, dann lassen Sie das Essen stehen. Denken Sie bitte daran, sich und Ihrem Kind Ruhepausen zu gönnen. Am Besten wäre es, wenn Sie zusammen/alleine meditieren. Oder gehen Sie in den Wald, suchen sich einen „Liebligsbaum“, setzen sich drunter und genießen die Kraft und den Schutz des Baumes. (Ein kleines Stück weiter habe ich ein paar Entspannungsübungen aufgeschrieben. Probieren Sie aus und gucken, ob Sie das Passende für sich finden.
Entspannungsübungen sollte man regelmäßig machen. (Und leichte Sportarten wie Schwimmen, Qi Gong und Tai Chi.)

30. Zum Nachdenken:
- Viele Menschen versuchen dem Tod und dem Altern zu entfliehen, das geht aber nicht, wie alle sind nicht frei vom Altern und vom Sterben. Die Angst vor dem Tod verhindert ihn nicht, sondern sie verhindert das Leben.
- Du siehst die Vergangenheit als kurz an und die Zukunft als ihr Gegenteil. So hälst du Gleiches für ungleich.
- Die Erscheinungen werden vom HERZ/Geist angeführt, vom HERZ/Geist beherrscht, vom HERZ/Geist hervorgebracht. Wenn ihr mit verdorbenem HERZEN/Geist sprecht oder handelt, folgt euch Leid – wie das Rad des Wagens der Spur des Ochsen, der ihn zieht.
- Die Erscheinungen werden vom HERZ/Geist angeführt, vom HERZ/Geist beherrscht, vom HERZ/Geist hervorgebracht. Wenn ihr mit ruhigem, klarem HERZEN/Geist sprecht oder handelt, folgt euch Glück, wie ein Schatten, der nie weicht.
- Jemand, der sich immer auf das Schöne konzentriert, der seine Sinne nicht unter Kontrolle hat, der beim Essen kein Maß kennt, gleichgültig und schlaff ist; ihn überwältigt MARA wie der Wind einen schwachen Baum.
- Diejenigen, die Unwesentliches für wesentlich und Wesentliches für unwesentlich halten, gelangen nicht zum Wesentlichen und befinden sich im Reich falscher Vorsätze.
- Wie Regen in eine schlecht gedeckte Hütte dringt, so Leidenschaft in einen ungeübten Geist.
- So wie eine Freundschaft zwischen Menschen nicht lange anhält, wenn sie streiten, so hält die Begierde nicht lange an, wenn der Mangel in den Dingen erkannt ist.
- Ein Bild, das seit Jahren an der Wand hängt, kennst du ganz genau. Einen Menschen solltest du immer wieder neu betrachten, denn er ändert sich ständig.
- Menschen sind wankelmütig und was Vertrauen betrifft, so sollte man immer daran denken, dass wir alle nur Menschen sind. Die sich manchmal schnell umentscheiden, wenn etwas nicht passt, wenn etwas anderes wichtiger wird, oder auch im Schmerz, in Wut. Ein treuer Freund auf den Verlass ist, hilft er auch, wenn er stink-wütend ist auf Sie? Wenn Sie ihn vielleicht sehr gekränkt haben?
- Wer die lebendige Welt wie eine Ansammlung von mechanischen Puppen und trügerischen Wesen ansieht, wird gewiss die höchste Stufe gelangen.
- Einer sagt was und ALLE rennen gleich hin…, ein Jahrmarkt und ALLE „müssen“ dort hin. – wie Puppen und Roboter… usw.
- Wie kann jemand, der nicht anerkennt, dass Mitgefühl mit den Unterdrückten gut ist, den Schutzlosen aus Mitleid Geschenke machen?
- Menschen hungern und wir spenden „tolle Weihnachtsgeschenke“ – wir sollten ihnen lieber etwas zu essen geben!
- Schätzt jemand das Zusammensein mit anderen, warum dann nicht auch das Auseinandergehen? Vereinigung und Trennung gehören doch zusammen.
- Die Vergangenheit kennt keinen Anfang, die Zukunft kein Ende. Warum beschäftigst du dich so sehr mit dem Zusammensein, nicht jedoch mit dem Getrenntsein?
- Durch inneren Antrieb, Achtsamkeit, Beherrschung&Selbstkontrolle schafft der Weise eine Insel, die keine Flut überkommen kann.
- Ein Körper riecht aus all seinen Öffnungen. Oben Fäule, unten Kot und Urin.
- Welcher vernünftige Mensch könnte behaupten, dass der Körper rein ist, wo doch alle reinen Ding, die mit ihm in Berührung kommen, wertlos werden?
- Zermürbt ist der Körper, ein Nest von Krankheiten, in Auflösung. Diese verderbliche Anhäufung fällt mit Sicherheit auseinander, denn das Leben ist vom Tod umschlossen.
- Eine Stadt aus Knochen, bedeckt mit Fleisch und Blut, ihre verborgenen Schätze sind: Stolz und Verachtung, Alter und Tod.
- Mit Starken sitze man zusammen, mit Weisen, die den Sinn erschauen: den Sinn, den Großen und den Tiefen- fein, subtil, die Weisen nur erreichen ihn, nicht lässig und mit wachem Blick.
- Nicht einmal wenn es Goldmünzen regnete, hätten wir genug an sinnlichen Freude voller Stress, sie bringen wenig Vergnügen – da er das weiß, findet der Weise keinen Gefallen sogar an himmlischen sinnlichen Freuden. Er ist einer, der sich erfreut am Aufhören der Begierde.
- Freiheit von Krankheit: das höchste Glück. Zufriedenheit: der höchste Reichtum. Vertrauen: die höchste Verwandtschaft. Befreiung: die höchste Freude.
- Der Mann, der nicht zuhört, reift wie ein Ochse. Seine Muskeln wachsen, seine Erkenntnis nicht.
- Solch eine Tat wird gut genannt, die niemals man bereut, an deren Wirkung später man sich herzlich noch erfreut.
- Das Gute, das ein Mensch getan, das sollt´er wiederholen. Wer diesen Wunsch in sich verspürt, den wird das Glück belohnen.
- Glück ist, wenn man stets tugendhaft, Glück ist, dem Buddha zu vertrauen; Gewinn an Weisheit ist ein Glück und böses Wollen abzubauen.

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21. Entspannungsübungen:
Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen

- Setzen Sie sich bequem hin, oder legen Sie sich entspannt auf den Rücken, ihre Hose sollte nicht drücken, sonst öffnen Sie den Gürtel. Seien Sie so locker wie möglich.
- Achten Sie auf Ihre rechte Hand. Wie fühlt sie sich an?
- Nun ballen Sie die Hand bitte zu einer leichten Faust.
- Achten Sie dabei auf das Gefühl der Spannung in der Faust und im Unterarm. Diese Position halten Sie bitte ein paar Minuten.
- Nun öffnen Sie die Faust langsam wieder und legen sie entspannt hin.
- Wie fühlt sie sich an? Und Ihr Unterarm? Sie sind entspannt.
- Beobachten Sie genau die unterschiedlichen Empfindungen bei der Anspannung und Entspannung!

- Nun heben Sie die rechte Hand in Richtung Schulter.
- Beobachten Sie wieder das Gefühl. Diese Position halten Sie wieder eine Weile.
- Dann lassen Sie Ihren Arm wieder sanft neben Ihren Körper gleiten und beobachten, wie angenehm es ist, wenn die Muskeln vom angespannten in den entspannten Zustand übergehen.

- Beides wiederholen Sie nun auf der linken Seite.
- Lassen Sie sich dabei viel Zeit!

- Ihr Kinn wandert nun in Richtung zwischen rechte Schulter und rechter Brust, diese Position halten Sie nun wieder etwas, dann drehen Sie Ihren Kopf zur linken Seite zwischen Schulter und Brust. Spüren Sie die Spannung im Nacken- und Halsbereich.
- Nun positionieren Sie Ihren Kopf wieder entspannt in der Mitte und lassen ihn entspannt liegen.

- Strecken Sie Ihre Lippen vor und ziehen Sie sie in Richtung Nase.

Achten Sie IMMER auf Ihr Gefühl.

Weitere Vorgehensweise:

- Die Augen zusammenkneifen und loslassen.
- Die Stirn in Falten legen.
- Den Bauch leicht einziehen.
- Den Bauch leicht herausdrücken.
- Die rechte Gesäßhälfte nach hinten drücken.
- Die linke Gesäßhälfte nach hinten drücken.
- Den rechten Fuß nach oben ziehen in Richtung Knie.
- Den linken Fuß nach oben ziehen in Richtung Knie.
- Die Zehen des rechten Fußes nach unten krümmen.
- Die Zehen des linken Fußes nach unten krümmen.

Nun bleiben Sie noch eine Weile liegen und genießen Ihren entspannten Körper.


Autogenes Training:
Die Grundstufe des Autogenen Trainings bezieht sich auf körperliche Funktionen.
Dabei unterscheidet man 6 Übungen:
- Wärme
- Schwere
- Atmung
- Herz
- Bauch
- Stirn
Diese Unterteilung macht es leichter, sich mit den einzelnen Körpererfahrungen vertraut zu machen, aus denen sich das gesamte Erlebnis zusammensetzt. Es ist sehr wichtig dass Sie nur mit Formaln arbeiten, mit denen Sie sich identifizieren können. Man kann ja nichts lernen, wen man die Formel komisch, lustig oder blöd findet.

Formelüberblick:
- Ich bin ganz ruhig und entspannt.
- Mein rechter Arm ist ganz schwer.
- Mein linker Arm ist ganz schwer.
- Beide Arme sind ganz schwer.
- Mein rechtes Bein ist ganz schwer.
- Mein linkes Bein ist ganz schwer.
- Beide Beine sind ganz schwer.
- Mein rechter Arm ist ganz warm.
- Mein linker Arm ist ganz warm.
- Beide Arme sind ganz warm.
- Mein rechtes Bein ist ganz warm.
- Mein linkes Bein ist ganz warm.
- Beide Beine sind ganz warm.
- Mein Herz schlägt ruhig und regelmäßig.
- Mein Atem geht ruhig und regelmäßig.
- Mein Bauch ist strömend warm.
- Mein Kopf ist klar und frei.

Nach diesen Übungen sollten Sie die Hände zur Faust ballen, die Arme anwinkeln, die Arme kräftig beugen und strecken, dann strecken und räkeln Sie sich, tief Luft holen, bevor Sie die Augen öffnen. Und dann langsam aufstehen.(Sonst könnte es passieren, dass Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle auftreten.)
Wenn Sie nach dem Üben gleich einschlafen möchten dann brauchen Sie die „Rücknahme“ natürlich nicht zu machen.

 

Meditation

Setzen oder legen Sie sich bequem hin. Lassen Sie alles andere links liegen! Nur noch Sie und dieser Moment zählt! Halten Sie den Rücken bitte aufrecht, aber nicht zu verkrampft. Gerade so, wie es Ihnen angenehm ist, die Hände legen Sie auf den Oberschenkeln ab. Schließen Sie die Augen und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Nase. Atmen Sie einmal kräftig durch. Nun lassen Sie Ihren Atem fließen und beeinflussen ihn nicht mehr. Sie beobachten wie die Luft durch Ihre Nasenlöcher hineinströmt und ausströmt. Dabei zählen Sie jede Atemzug, zählen Sie bis 10. Dann zählen Sie wieder von vorne. Falls Ihr Zählen durcheinanderkommt, so beginnen Sie wieder von 1 zu zählen. Aber bleiben Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit bei Ihrer Nase.
Das Ganze wiederholen Sie ein paar Male und dann beenden Sie Ihre kleine Meditation.
Wenn Sie Meditation öfter praktizieren, so können Sie die Übungszeiten ruhig verlängern. Am Anfang rate ich Ihnen, nicht zu übertreiben. Meditieren Sie 3 bis 5 Minuten, das lieber öfter am Tag. (Das bringt ein besseres Ergebnis, als wenn man sich eine Stunde lang ungeübt überanstrengt. Es soll ja auch noch Spaß machen.

 

Eine Übung aus dem Reiki:
Legen Sie sich auf den Rücken und entspannen Sie sich. Spüren Sie die Unterlage auf der Sie liegen. Nun beobachten Sie Ihren Atem, wie die Luft sanft ein- und ausströmt.
1. Legen Sie Ihre Hände auf Ihren oberen Brustkorb. Spüren Sie, wie der Brustkorb sich beim atmen hebt und senkt. 2 bis 3 Minuten.
2. Legen Sie die Hände seitlich auf den Rippenbogen. Spüren Sie, wie sich der Rippenbogen beim atmen ausdehnt. 2 bis 3 Minuten.
3. Legen Sie die Hände auf den Bauch unter dem Nabel. Spüren Sie, wie sich der Bauch beim atmen hebt und wieder senkt. 2 bis 3 Minuten.
Bleiben Sie noch eine Weile entspannt liegen und dann recken und streckten Sie sich, öffnen Sie die Augen und kommen in den Alltag zurück.


Chakrenreise:
Legen Sie sich auf den Rücken und entspannen Sie sich.
Richten Sie nun Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Wurzelchakra, das sich zwischen Anus und Genitalien befindet. Stellen Sie sich vor, wie dort ein Blütenkelch entsteht, welcher sich nach unten hin öffnet, so weit, wie es gut für Sie ist. Atmen Sie die rotglühende Energie der Erde durch Ihr Wurzelchakra in sich hinein. Halten Sie die Vorstellung eine Weile aufrecht. Nun geht Ihre Aufmerksamkeit höher in Ihr 2. Chakra, das sich eine Handbreit unter dem Nabel befindet. Dort wird die Energie zu einem leuchtenden Orange. Lassen Sie dort einen Blütenkelch entstehen und sich öffnen, so weit, wie es gut für Sie ist. Bleiben Sie dort eine Weile und atmen in diesen Bereich hinein. Dann wandern Sie weiter zum 3. Chakra, das sich eine Handbreit über dem Nabel befindet, seine Farbe ist gelb. Lassen Sie auch dort einen Kelch entstehen und sich öffnen, so weit, wie es gut für Sie ist und atmen Sie hinein. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nun zum 4. Chakra, das sich in der Mitte der Brust befindet. Vor Ihrem inneren Auge entsteht ein grüner Blütenkelch, der sich öffnet. Bleiben Sie eine Weile dort und atmen hinein. Gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zum 5. Chakra, das sich unterm Kehlkopf befindet. Dort öffnet sich ein himmelblauer Blütenkelch, so weit, wie es gut für Sie ist. Atmen Sie eine Weile hinein. Gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit nun zum 6. Chakra, welches sich zwischen den Augenbrauen befindet und lassen einen indogoblauen Kelch entstehen. Er öffnet sich so weit, wie es gut für Sie ist. Atmen Sie hinein. Und nun geht Ihre Aufmerksamkeit zum 7. Chakra, das sich über der höchsten Stelle über den Kopf befindet. Vor Ihrem inneren Auge entsteht ein lila Blütenkelch, er öffnet sich so weit, wie es gut für Sie ist. Atmen Sie hinein. Aus dem lila Blütenkelch wird ein leuchtend weißes Licht. Lassen Sie dieses Licht durch Ihr Stirnchakra fließen, weiter in Ihr Halschakra, Herzchakra, Solarplaxuschakra, weiter hinunter zum Sakralchakra und dann auch in Ihr Wurzelchakra.
Nun richten Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder auf Ihre Atmung, entspannen Sie noch einen Moment. Recken und strecken Sie sich und öffnen die Augen.

Weiter im Text:

22. Umwelt und Gesundheit ist unmittelbar miteinander verbunden:
Lungenkrebs, Asthma, Heuschnupfen usw. , was denken Sie, wo das alles herkommt?
Überlegen Sie doch einfach mal, wie viele Abgase in die Luft gepustet werden?
Und sehen Sie sich einmal unseren Lebenswandel an.

Schon ein paar mal das Auto stehen lassen und zu Fuß gehen, oder mit dem Fahrrad zu fahren spart unmittelbar Abgase – das ist gut für unsere Umwelt, also auch für unsere Lungen, und man tut zusätzlich noch etwas für seinen Kreislauf.
Die kleinen Dinge machen´s auch schon. Und wenn man nur eine winzige Kleinigkeit in seinem Denken und Handeln ändert, dann hat man schon etwas getan. Wenn viele Menschen auch nur im Geringsten etwas tun, lohnt es sich!

Natürlich kann man auch hier besonders darauf achten, was natürlich das Beste ist, für uns und unsere Umwelt und Mitlebewesen.

- Mit öffentlichen Verkehrsmittel fahren, wenn man weiter weg will.
- Öfter mal laufen, oder das Fahrrad nehmen.
- Auf Silvesterknaller und Raketen verzichten.
- Weniger mit dem Flugzeug unterwegs sein. (Die Emission eines Fluges von Europa nach NewYork ist so hoch wie eine Fahrt von 15.000 km mit dem PKW.)
- Auf den Stromverbrauch achten, oder gleich zu Ökostrom wechseln. (Der ist meist
- ein klein wenig teurer,( ca. 20 – 21 Cent kostet Ökostrom) aber das geht leider nicht anders, denn davon werden neue Windkrafträder usw. gebaut. (Ich selber fand Windkrafträder vor einiger Zeit nicht sehr „ansehnlich“, aber da verstand ich noch nicht so recht worum es da geht. Sie „störten“ meinen Blick auf die Natur, die dadurch aber eigentlich erhalten wird. Ich habe auch Ökostrom in meiner Wohnung und bin glücklich darüber das es so was gibt – und dann mal wieder das Gefühl… (Gewissen= 1 A!) Es ist nicht mehr so schlimm, wenn mein 4-jähriger Sohn mal wieder das Licht in seinem Zimmer vergisst. (Ich beziehe meinen Strom bei: www.naturstrom.de , NaturStromHandel, Achenbachstr. 43, D-40237 Düsseldorf, Tel.: 0211/ 779 000 ,Fax: 0211/ 779 00 599, Email: info@naturstrom.de (Für 100% erneuerbare Energien, also Windkraft, Wasser und Solarenergie zahle ich momentan 19,9 Cent je Kilowattstunde und einen monatlichen Grundpreis von 7,95 Euro. Auch Biogas kann man dort beziehen. Es gibt aber auch andere Ökostromanbieter, z.B. „der grüne Strom“, oder „Greenpeacestrom“, usw.
- Falls Sie ein eigenes Häuschen haben, so sparen Sie für ein Solardach. Das spart Ihnen Stromlieferung (für heißes Wasser) für die nächsten Jahre und schont die Umwelt ungemein.
- Leider sind Stromauto´s noch zu teuer, dass man nicht einfach ohne Weiteres darauf umsteigen kann.
- Stellen Sie sich an Weihnachten einen künstlichen Tannenbaum ins Wohnzimmer, so wird genau „Ihr Baum“ nicht gefällt. Bäume sind sehr wichtig für die Welt, gerade für den Sauerstoffhaushalt und als Unterschlupf und Nahrungsquelle für eine Artenvielfalt von Tieren. Und wenn der „echte“ Baum noch so gut „riecht“ und wir ihn alle mögen und sogar besingen: „Oh Tannenbaum, wie grün…) ,
- Wechseln Sie Ihre Glühbirnen gegen Energiesparbirnen aus, sie sind zwar etwas teurer, verbrauchen aber weniger Strom, halten 10 mal länger und sparen in dieser Zeit eine halbe Tonne CO2. Solche Birnen gibt es jetzt auch schon als Tageslichtbirnen (ist gesünder als die anderen), habe ich gesehen bei Walz GmbH. www.moderne-hausfrau.de , Energiesparbirnen-Naturlicht: Kosten momentan um die 10,- Euro.
- Schalten Sie Fernseher, Stereoanlage, Videorekorder, DVD und das Ladegerät für Handys direkt an der Stromquelle aus, wenn Sie sie nicht benutzen. Der Stand-By-Modus verbraucht auch Strom. (Und wenn es nur minimal ist z.B. durch die Lampe, die dann leuchtet. Ich habe mal gelesen, dass man dadurch bis zu 60,- Euro im Jahr spart. Das ist für einige nicht viel, aber wenn Sie die 60,- Euro über haben, dann könnten Sie sie auch spenden, statt durch Bequemlichkeit zu verschleudern.) Und diese Geräte auf Stand-By sind ein zusätzliches Brandrisiko.
- Schalten Sie das Licht aus und drehen Sie die Heizung herunter, wenn Sie das Zimmer verlassen.
- Benutzen Sie Topfdeckel beim Kochen. Erhitzen Sie nur so viel Wasser, wie Sie brauchen. Stellen Sie einen kleinen Topf nicht auf eine große Herdplatte, denn so geht viel Energie verloren.
- Waschen Sie die Wäsche mit 40 Grad anstelle von 60 Grad, so reduzieren Sie den Energieverbrauch um ein Drittel. Ich wasche meist auf Ökoprogramm.
- Hängen Sie die Wäsche zum trocknen auf, statt einen Trockner zu benutzen. (Am Besten draußen.)
- Stellen Sie den Thermostat niedriger ein – ein Prozent niedriger verringert deine Heizkosten um 10 %.
- Stellen Sie den Kühlschrank ein Grad höher ein; so reduzieren Sie den CO2-Ausstoß um 50 kg jährlich.
- Essen Sie Körner, Früchte und Gemüse. Essen und trinken Sie organische Produkte der Region und Jahreszeit.
- Rauchen Sie nicht, um den Tabakanbau, Luftverschmutzung und Gesundheitsschäden (für sich und andere) zu verringern. (Besorgen Sie sich das Buch: „Carr´s Erfolgsmethode – Endlich Nichtraucher! Von Allen Carr –Mosaik Verlag. Versuchen Sie es erst gar nicht mit Nikotinkaugummis und –pflaster, denn sobald dem Körper Nikotin zugeführt wird, beginnt das Verlangen nach „mehr“ – und dem halten die Wenigsten stand. Antworten auf die meisten Fragen: Nein, Rauchen hilft nicht beim Abnehmen oder schlank bleiben. Nein, Rauchen hilft nicht beim entspannen. Nein, Rauchen stärkt nicht meine Nerven, im Gegenteil, Nikotin ist ein NervenGIFT. Nein, Raucher sind nicht dumm, sie sind gestresst und haben Ängste. Nein, Rauchen steigert nicht die Konzentration. Nein, es gibt auch keine großartigen Entzugserscheinungen. Beim kleinsten Gefühl/Lungenpfeifen bekommen die meisten Menschen Angst, weil sie sich innerlich einbilden dass etwas Schreckliches passiert, dass sie umkippen, oder sonstiges und deshalb rauchen sie lieber weiter. Hamsterrad… Es ist alles nur eine Frage des eigenen Gedankens und der Überzeugung! Wenn man sich so was einbildet…
- Und dann sind da noch die alten „Gewohnheiten“ und „Freunde“. Man saß auf der Toilette mit einer Zigarette im Mund, warum nicht statt dessen einfach nur mal auf sein eigenes Gefühl achten? Oder nur mal auf die Geräusche hören? Und daran denken: „Jetzt war ich OHNE Zigarette auf Toilette, wie befreiend, weg vom Monster Nikotin.“ Achten Sie auf Ihre Umgebung, die Luft die Sie atmen, sie riecht ganz anders, angenehmer. Und das Essen schmeckt auch anders. Die Geschmacksnerven waren durch den Qualm auch beeinflusst, sodass man viel lieber extrem Süßes oder Salziges mochte. Achten Sie einmal auf den puren Geschmack. Einfach aufhören und gut. Achten Sie dabei auf Ihr Gefühl, nur anschauen, weiter nichts. Und dieses „lästige“ Lungenpfeifen, gucken Sie es sich an. Auch wenn’s „lästig“ ist, es geht vorbei, ganz von selbst. Und denken Sie nicht ständig dran: “Wann ist es endlich vorbei?“ oder „Wann hab ich es geschafft?“ – seien Sie geduldig und geben sich Zeit, es kommt von ganz alle.
- Reduzieren Sie Alkoholkonsum.
- Vermeiden Sie Junkfood (eine Dose Cola enthält 12 Stück Würfelzucker.
- Verringern Sie den Papierverbrauch und kaufe Holzprodukte aus nachhaltiger Forstwirtschaft. (Einen Brief den man bekommen hat kann man noch als Einkaufszettel benutzen, oder um sich Notizen zu machen.)
- Kaufen Sie Produkte mit möglichst wenig Verpackung.
- Trennen Sie den Müll. (Heutzutage ist doch alles möglich.)
- Pflanzen Sie Bäume und sorgen Sie für sie. (Mein Sohn und ich sammeln jedes Jahr Eicheln und Kastanien als Futter für´s Wild im Winder, davon lassen wir welche keimen –wir sind durch Zufall darauf gestoßen- pflanzen sie in kleine Blumentöpfe und wenn sie groß genug sind, pflanzen wir sie in den Wald.(Natürlich sollte man vorher den Förster fragen, wo genau man sie hinpflanzen darf. Wenn ich Ackerflächen hätte, so würde ich dort Wälder entstehen lassen. (Wir haben der Welt so viel genommen.)
- Bauen Sie organisches Gemüse an und kompostieren Sie.
- Verbessern Sie die Isolierung von Dach und Fenstern und bringen Sie Aluminiumfolie hinter den Heizkörpern an. (Sie strahlen die Wärme wieder in den Raum hinein, die sonst verloren ginge.)
- Tragen Sie möglichst viele Naturmaterialien, wie Baumwolle und Wolle.
- Vermeiden Sie Produkte die an Tieren getestet wurden. (Mit einer schönen Ringelblumensalbe geht’s auch.)
- Vermeiden Sie Seife aus Tierprodukten.
- Benutzen Sie indische Waschnüsse statt Waschpulver. (Sie stammen aus der Natur, enthalten keine giftige Chemie und erhalten die Farben der Wäsche. Bei weißer Wäsche benötigt man zusätzlich ein Fleckenmittel, welches auf Sauerstoffbasis angeboten wird (ca. 5,-Euro, ergiebig). Die Farben der Buntwäsche werden gekräftigt. 1kg Waschnüsse reicht für ungefähr ein Jahr und kostet um die 10,- Euro. Waschnüsse bekommen Sie recht günstig bei: www.billiger-waschen.de , per Telefon: 034321/ 687 89 oder: 0177/ 364 0112 Ein Probierset kostet um die 2,50 Euro. (Übrigens kann man Waschnüsse auch als Shampoo für Mensch und Tier benutzen, zum Hände waschen, für den Geschirrspüler, als Allzweckreiniger für den Haushalt und auch als Pflanzenschutz bei Blattläusen und Parasiten.
- Verringern Sie Ihren Wasserverbrauch. Mal ein Vollbad weniger, beim Zähne putzen den Wasserhahn zu drehen, beim einseifen unter der Dusche das Wasser ausdrehen und nur zum Abduschen an.
- Drehen Sie nachts Ihre Heizung runter, Sie haben doch eine Decke. Und außerdem ist es auch viel gesünder. Man sagt: um die 20 Grad am Tage und um die15 Grad in der Nacht sollte ein Raum betragen. Und lüften Sie abends noch mal kräftig durch, denn der Körper braucht den Sauerstoff. Ein 20 Quadratmeter Zimmer ist in einer Stunde durchgeatmet.
- Bauen Sie doppelt verglaste Fenster ein und vermeiden Klimaanlagen.
- Investieren Sie in Ethikfonds. ( Legen Sie Ihre Geld bei der „Umweltbank“ an: www.umweltbank.de
- Unterstützen Sie öko-freundliche Unternehmen.
- Unterstützen Sie keine Kriege oder den Verkauf von Waffen.
- Achten Sie darauf, dass die Dinge, die Sie benutzen, lange halten.
- Vergessen Sie nie, dass Sie dazu beitragen können, etwas zu verändern!´
- Und lassen Sie sich nicht aufhalten! (Selbst wir selber halten uns manchmal auf, bzw. unsere eigenen Gefühle. Wenn man wütend ist auf jemanden, dann beschäftigt man sich meist nur noch mit dieser Person, in Gedanken ist man immer wieder bei ihr, statt sich um seine Dinge zu kümmern/ statt sich um wichtige Dinge zu kümmern. Unser Geist ist abgelenkt. Gewinnen – Verlieren, das ist doch Quatsch, wenn man erst gar nicht darauf eingeht, dann hat man schon gewonnen!
- Oder wenn jemand einen Telefonstreich mit Ihnen anstellt – was regen Sie sich auf? Lassen Sie ihm doch die Freude, oder auch nicht, denn, er wollt ja damit erreichen, dass Sie sich ärgern. Erzählen Sie ihm einen Witz, damit hat er nicht gerechnet- und wer weiß, vielleicht werden Sie auch bald gute Bekannte.

31. Die Lehre des Buddha

Die vier edlen Wahrheiten:
1. Die edle Wahrheit vom Leiden…
Alles Sein ist vergänglich. Alles Sein ist deswegen nicht befriedigend. Auch das als
Selbst aufgefasste Sein ist vergänglich.
2. Die edle Wahrheit von der Entstehung des Leidens…
Alles Leid entsteht durch Gier, Hass und Unwissen.
3. Die edle Wahrheit von der Aufhebung des Leidens…
Alles Leid vergeht durch Nichtgier, Nichthass und Wissen.
4. Die edle Wahrheit vom Weg, der zur Auflösung des Leidens führt…
Der Weg, der zur Auflösung des Leidens führt, ist der Edle Achtfache Pfad.

Der Edle Achtfache Pfad:
Ist der Pfad, der als Leitlinie zur Erkenntnis und zur Loslösung vom Daseinszwang vom Buddha beschrieben wurde. Er umfasst die Grundlage einer ethischen Lebensführung ebenso wie die tiefen Einblicke in die Weltzusammenhänge und die Praxis der Geist- und Gemütsberuhigung.

1. Rechte Ansicht (Wer das Werden-Vergehen verstanden hat, die Zusammenhänge
zwischen Unerfreulichem, Vergänglichem verstanden hat, der beginnt, Vertrauen
zu fassen in die Lehre Buddhas.
2. Rechter Entschluss
3. Rechte Rede (Man sollte nicht plappern, oder verletzen, nicht schwatzen, beleidigen,
nicht lügen, nicht lästern.- Man redet klar und sanft.)
4. Rechtes Verhalten (Wer alles verstanden hat, der wird nicht mehr verletzen, seine
Handlungen werden sich verändern. Verletzen oder Töten anderer Lebewesen
-auch kleinste Insekten wird nicht mehr passieren, Quälen und Beleidigen,
Ausschweife und Berauschen gibt’s nicht mehr.
5. Rechter Lebensunterhalt (Keine Betrügereien, kein Verkauf von Drogen, Alkohol,
keine Fleischverarbeitung/Fleischverkauf, kein Verkauf und Gebrauch von
Waffen.)
6. Rechte Anstrengung (Übles und Unheilsames wird sofort erkannt, wenn es in uns
aufsteigt und abgewendet. Gutes wird gefördert.)
7. Rechte Achtsamkeit (Mit klarem Geist werden die Vorgänge im Körperlichen
beobachtet, die Werden und Dinge der Welt beobachtet.)
8. Rechte Meditation/Vertiefung (Wenn das eigene Wesen durchdrungen ist und
nach Klärung von Gedanken, Sprache, Handlungen und Lebensführung
wird durch rechtes Bemühen in rechter Achtsamkeit der Geist in meditativer
Betrachtung gestillt.

Die fünf freiwilligen Verpflichtungen:
1. Ich will mich bemühen, keinem lebenden Wesen ein Leid zuzufügen.
2. Ich will mich bemühen, nichts zu nehmen, was mir nicht gegeben wird.
3. Ich will mich bemühen, mich von unsittlichem Lebenswandel fern zu halten.
4. Ich will mich bemühen, keine falschen Reden zu führen.
5. Ich will mich bemühen, keine berauschenden Mittel zu mir zu nehmen, die den klaren Geist verwirren.



Nichts im Buddhismus bedeutet Zwang! Alles sind nur Empfehlungen und man sollte für sich selber überprüfen, in wie weit man die Dinge für sich annehmen kann. Buddhismus verlangt keinen blinden Glauben! Und, Buddha ist KEIN Gott! Er wird verehrt als LEHRER.

Zum Nachdenken (Aus dem Buch: Buddhismus- Ein Lehrgang in Stufen für Kinder
und Jugendliche, vom Theravadanetz der Deutschen
Buddhistischen Union, Amalienstr. München
www.dharma.de , www.buddhismus-deutschland.de )

Man selbst ist sein eig´ner Herr,
kein and´rer hält dich auf dem Weg.
Wer selbst sich zähmt und überwacht,
hat sich zum eig´nen Chef gemacht.

Wer Gunst und Hilfe einst empfing
Und sich dafür nicht dankbar zeigt,
macht sich Probleme doppelt schwer:
Kein Gönner mag ihm helfen mehr.

Im Himmel und im Ozean nicht,
nicht in der Höhle des Gebirg´s,
sind jene sicher, die sich müh´n,
den Folgen bösen Tuns zu flieh´n.

Ein selbstbeherrschter Mensch ist wie die Erde:
Er nimmt nichts übel, ist unerschütterlich.
Wie ein unverschmutzter Teich ist er.
Für ihn gibt´s keine Wiederkehr.

Ein Mensch, der Unheilsames Tun
Durch gute Taten wettgemacht,
erleuchtet uns´re harte Welt
wie voller Mond das Himmelszelt.

 

Die vier erhabenen Zustände: (Auch aus dem oben genanten Buch.)

Angefacht durch Neid, Bosheit und Rache
Setzen die Flammen des Hasses die Welt in Brand.
Wenn die davon Geschädigten sich rächen,
trifft jeden Betroffenen schlimmes Leid.

Lösche die Flammen, bevor sie alles vernichten
Mit einem kühlen Regenschauer der Güte.
Lass´nicht zu, dass Hass sich verbreitet,
denn er bringt jeden zu Fall.

Hartherzigkeit ist, wenn di Gefühle verdorrt sind,
ausgetrocknet wie ein Fluß in der Sommerglut;
lässt dich zurück wie taub, stumm und blind und
gefühllos für alle, die schlechter dran sind als du.

Wenn du sie leiden siehst und ihre Klagen hörst,
wenn dein Herz zu beben und weinen beginnt
und dich bewegt, ihnen zu helfen,
dann ist es das Mitgefühl,
das tief in deinem Herzen wohnt.

Wenn andere im Leben erfolgreich sind-
Im Sport, im Studium oder im Beruf-
zwicken dich dann Neid und Eifersucht,
undmachen dich unzufrieden und unglücklich?

Wenn das so ist, dann fehlt die das Beste im Leben
Die Mitfreude, die dich fröhlich stimmt,
wenn es anderen gut geht
und sie eine glänzende Zukunft haben.

Die Menschen sind launenhaft.
Nicht vorhersehbar sind ihre Ansichten.
Heute tadeln sie dich und morgen wirst du gelobt.
Häufig sind es sogar dieselben Menschen,
die mal so und mal so über dich urteilen.
Und du machst dir Sorgen deswegen?
Verfängst dich ihretwegen in einem verwirrenden Irrgarten?

Verlust und Gewinn, Ruhm und Schande,
all das kann dich im Leben treffen;
ebenso Lob und Tadel, Glück und Leid.
Wenn du im Wechselbad des Daseins
ruhig und gelassen bleibst,
zeigt das deinen Gleichmut,
der den Geist beruhigt.

Der Buddha hat uns den Weg gewiesen
zu einem zufriedenen Leben ohne Sorge und Angst.
Übe dich in den vier erhabenen Zuständen-
Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut-
und bewahre sie wie einen Schatz.


Auch ich bin nur ein kleiner Mensch, wie Sie. Wir alle leben ZUSAMMEN auf diesem Planeten und wir sollten uns bewusst werden füreinander.

Denken Sie nur einen kleinen Moment an das Brot, das Sie morgens essen und wie es auf Ihren Teller kam. Wie viel harte Arbeit es war, dass Sie gerade jetzt dieses Brot essen dürfen.
Der Bauer, der das Feld pflügen und vorbereiten musste. Er steht morgens auf und arbeitet hart. Er hat dafür gesorgt, dass das Getreide in die Erde kommt.
Er hat sich –für uns- darum gekümmert, dass es gut heranwächst. Dann irgendwann hat er es geerntet. Der Mähdrescher musste ran. Getreide ab, dreschen. Dann wurde es zum Mahlen gebracht. Feines Mehl. Und ab zum Bäcker, der nachts aufsteht, um –unser- Brot zu backen. Dann musste es noch verpackt werden und zum Supermarkt gefahren. Dort mussten die Verkäufer/innen es fein sorglich in die Regale sortieren und schließlich kamen dann Sie und kauften für nicht all zu viel Geld –Ihr- Brot. Übrigens ohne Maschine =keine Ernte, ohne Strom = kein Backen, ohne Benzin = wie kommt dann das Korn ins Brot, zum Bäcker, zum Supermarkt zu Ihnen? Ohne Lebensmitteltechniker = keine Überprüfung, ob es den Gesundheits-Normen entspricht. Und schließlich unsere Mutter Erde, ohne die wir nicht leben könnten.
Ich genieße mein Brot und sage: „Danke!“

Geben Sie diese Zeilen auch gerne an Freunde und Bekannte weiter! Danke!


„MÖGEN ALLE WESEN GLÜCKLICH SEIN!“